Lade Veranstaltungen

DIE HEXEN VON BERNAU – Von Feindbildern, Justizversagen und einem Verbrechen gegen die Menschheit

25.09, um 19:30 - 21:30

27,50€

Passend zum Jahresmotto „Die Kraft der Frauen“ widmet sich das Theater im Palais Berlin in seiner neuen szenisch-musikalischen Hausproduktion einem dunklen Kapitel der Geschichte: der Hexenverfolgung.
In Bernau bei Berlin setzt ab 1617 eine Verfolgungswelle ein, in deren Verlauf viele Unschuldige, in erster Linie Frauen, als Hexen angeklagt werden. Eine dieser Frauen ist die 70-jährige Bernauerin Dorothea Meermann. Bereits in dritter Generation wird sie wegen Zauberei verhaftet und über zwei Jahre wiederholt gefoltert. Dennoch bietet sie dem Machtapparat der frühen Neuzeit die Stirn und bleibt bis zu ihrem Tod bei ihrer Aussage, keine Zauberin zu sein.
Nach intensiven historischen Recherchen und anhand von wahren Schicksalen machen wir eine Epoche erlebbar, die so einiges mit unserer modernen Zeit zu tun hat. Alina Gause und Carl Martin Spengler tauchen mal spielend mal erzählend in eine Geschichte ein, in der Narrative mehr wiegen als Fakten und die Mächtigen immer recht haben; Matthias Behrsing am Klavier/Keyboard sorgt für die passende musikalische Kulisse.

Mit: Alina Gause (Spiel, Gesang), Carl Martin Spengler (Spiel, Gesang), Matthias Behrsing (Klavier/Keyboard)
Regie: Alina Gause
Musikalische Leitung: Matthias Behrsing
Text: Ildiko Bognar
Bühnenbild: Joshua Tewes-McCoy
Kostümbild: Kira Pauli, Tatjana Hajdukova
Regieassistenz: Milena Mielke

Details

Veranstalter

Weitere Angaben

Urheberrechte am Beitragsbild
Ildiko Bognar
Barrierefreier Zugang
Nein
Veranstaltungssprache
deutsch
Instagram (Link zum Veranstalterprofil)
https://www.instagram.com/theaterimpalais_berlin/

Veranstaltungsort

Weitere Veranstaltungen im Monat der Demokratie

List of Veranstaltungen in Photo View

Ein Projekt von
Stiftung Zukunft Berlin

Logo der Stiftung Zukunft Berlin

Gefördert durch
Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Logo der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt