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„Prominent: Liebermann in der Presse“. Öffentliche Führung

26.09, um 14:00 - 15:00

Kostenlos

Prominent: Liebermann in der Presse
Einer der berühmtesten deutschen Maler des Impressionismus, Berliner Schnauze und Chef der Avantgarde, Wegbereiter der Moderne und Kämpfer für die Kunst.
Die Kunstvermittlerin Simone Kaiser lädt in dieser Sonderführung durch die Dokumentation Liebermanns Welt ein auf eine Reise durch die Schlagzeilen rund um Max Liebermann und die Frage, wie aus dem „Maler des Hässlichen“ ein „Wegbereiter der Moderne“ wurde. Von der Presse hochgelobt und dann verunglimpft – wie steht es um die Prominenz?


Zur Dokumentation Liebermanns Welt

„Wenn’se nach Berlin reinkommen, gleich links“ – so beschrieb Max Liebermann Gästen den Weg zu seinem Wohnhaus am Pariser Platz. Im zweiten Weltkrieg vollständig zerstört, wurde das Max Liebermann Haus in den 1990ern wieder aufgebaut und ist heute Sitz der Stiftung Brandenburger Tor. Mit ihrer Dokumentation Liebermanns Welt erinnert die Stiftung Brandenburger Tor nun an das bewegte Leben von Max Liebermann (1847-1935) und seiner Familie.

Zu Beginn seiner Künstlerlaufbahn verfemt als „Maler des Häßlichen“ und „Armeleutemaler“, entwickelte sich Max Liebermann um 1900 zum erfolgreichsten Vertreter und Unterstützer moderner Kunst in Deutschland. Gründungsmitglied der Berliner Secession, Präsident der Berliner Akademie der Künste, Porträtist der bürgerlichen Elite des Deutschen Kaiserreichs und der Weimarer Republik ­– die Dokumentation Liebermanns Welt blickt auf die Höhepunkte im Leben Max Liebermanns zurück. Ebenso erinnert die Stiftung Brandenburger Tor an das tragische Schicksal der Familie Liebermann nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten.

Die Dokumentation wird fortlaufend aktualisiert.  Sie wurde um neue Kapitel zu Martha Liebermann erweitert und rückt damit eine bislang wenig beachtete Protagonistin der Familien- und Zeitgeschichte in den Fokus. Die Erweiterung entstand in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Künstlerin Josefine Reisch. Weitere spannende Ergänzungen während der Laufzeit verbinden historische Dokumentation und Gegenwart, darunter eine Hörstation, die Max Liebermann auch audiovisuell erfahrbar macht.

Details

Veranstalter

Weitere Angaben

Urheberrechte am Beitragsbild
Bildinfo Ein histroisches Gemälde zeigt in einem großem Atelierraum mit Glasdach zwei Frauen auf einem Sofa sitzend und Bücher lesend. Um sie herum hängen viele Gemälde. Im Raum steht ein Spiegel auf dem man Max Liebermann sieht wie er malt. Max Liebermann, Atelier des Malers am Brandenburger Tor, 1902, Kunstmuseum St. Gallen (Detail)
Barrierefreier Zugang
Ja
Für Familien geeignet
Ja
Veranstaltungssprache
Deutsch
Instagram (Link zum Veranstalterprofil)
https://www.instagram.com/stiftungbrandenburgertor/

Veranstaltungsort

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