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Hannah Arendt über Imperialismus und die Vorzeichen des Totalitarismus
19.09.2025, um 17:30 - 19:45
KostenlosVor 50 Jahren verstarb Hannah Arendt, eine der bedeutendsten politischen Denker der Geistesgeschichte. Der Philosoph Jonathan Löwer wird daher in diesem Jahr einige ihrer Hauptgedanken vorstellen und fragen, was wir für die heutigen politischen Probleme und Herausforderungen von ihr lernen können.
Bei unserer ersten Veranstaltung im 2. Halbjahr 2025 beschäftigen wir uns mit dem Imperialismus und die Vorzeichen des Totalitarismus
Hannah Arendt ist eine der ersten, die sich umfangreich mit dem Totalitarismus auseinandergesetzt haben. Ihr Buch „Elemente und Ursprünge totalitärer Herrschaft“ gilt als ihr politisches Hauptwerk und nach wie vor eines der bedeutendsten Werke auf diesem Gebiet. Darin behandelt sie aber nicht nur den Totalitarismus selbst, sondern auch seine Vorläufer und seine Entstehung. Diese verortet sie im Imperialismus, im Rassismus und in den pangermanischen und panslawischen Bewegungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Einen eigentlichen totalitären Staat im Sinne Hannah Arendts gibt es heute nirgends auf der Erde. Aber vielerorts lassen sich heute totalitäre Elemente ausmachen. Und vieles von dem, was sie über imperialistische Expansionspolitik, über die Flüchtlingsfrage oder über das Bündnis von Mob und Kapital schreibt, ist heute aktueller denn je.
Die Vorträge werden gehalten von dem Philosophen Jonathan Löwer.
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