Jung sein in unsicheren Zeiten. Dokumentarfilme „Brief an Berlin“ und „Teen Angst“
24.09, um 18:30 - 21:00
Kostenlos
Datum: Donnerstag, 24.September 2026, Einlass 18 Uhr, Beginn 18:30
Ort: Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, Bat-Yam-Platz 1, 12353 Berlin-Bezirk Neukölln
Was heißt es, mit einem Krieg ins Erwachsen sein hinein zu wachsen? Der Abend fragt nach Wegen und Formen des Ankommens und Heimatfinden in einer Welt voller Unsicherheit. Was bedeutet Zugehörigkeit und wie sortieren sich Vorstellungen über die eigene Identität und Zukunft neu, wenn Perspektiven wechseln? Was erwarten junge Erwachsene von sich selbst, einer Stadt wie Berlin, und von der Welt?
Zwei dokumentarische Kurzfilme eröffnen persönliche Perspektiven auf das Erwachsenwerden in einer von Unsicherheit geprägten Zeit. Beide Filme entstanden in kollaborativen Filmworkshops, in denen junge Menschen ihre eigenen Erfahrungen, Fragen und Gefühle in filmische Bilder übersetzten. Filme und Gespräch auf Ukrainisch mit deutscher Simultanübersetzung.
Brief an Berlin (11 Min., 2026) ist eine filmische Annäherung an die Stadt aus der Sicht junger Berliner*innen. Ausgehend von Videotagebüchern, gemeinsamen Workshops und Exkursionen entwickeln sie einen sehr persönlichen Blick auf Berlin. Assoziative und metaphorische Bilder erzählen von Zugehörigkeit, Fremdheit, Erinnerungen und den vielfältigen Beziehungen zwischen Menschen und urbanen Räumen. Brief an Berlin ist ein Projekt der Ev. Jugendbildungsstätte Haus Kreisau Berlin und der Ev. Akademie zu Berlin im Rahmen der Ev. Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung, unter Leitung von Ulrike Eichler & Hannah Schilling, künstlerische Leitung waren Gabriela Zorn und Jan Wagner.
Teen Angst (38 Min., 2024) begleitet neun junge Ukrainerinnen, die teils in der Ukraine leben, teils nach Deutschland fliehen mussten. Als Ko-Autorinnen ihres Films erzählen sie offen von ihrem Alltag im Schatten des Krieges, von Angst, Verlust und Trennung, aber auch von Freundschaft, Hoffnung und der Suche nach Geborgenheit. So entsteht ein eindringliches, vielstimmiges Porträt einer Generation, die unter außergewöhnlichen Bedingungen ihren eigenen Weg ins Erwachsenenleben sucht. Teen Angst ist eine Produktion von Plattform Tu (Ukraine) und bridgeworks (Deutschland) unter der Regie von Inga Pylypchuk.
Im Anschluss an die Filmpräsentationen diskutieren Protagonist*innen und Ko-Autor*innen der Filme gemeinsam mit den Regisseurinnen Inga Pylypchuk und Gabriela Zorn übers Erwachsenwerden in unsicheren Zeiten.
Eine Veranstaltung von CineMova Ukrainian Empowerment Network e.V. und der Evangelischen Akademie zu Berlin im Rahmen des Migrantas e.V.-Projekts „Parcours der Stimmen Europas – Mehrsprachige Veranstaltungen“, gefördert durch das Förderprogramm „Berlin lebt Europa 2026“ der Senatskanzlei Berlin – Der Regierende Bürgermeister und vom Kinder- und Jugendplan des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung, in Kooperation mit der Stadtbibliothek Neukölln.
Für die Planung erbeten wir eine Anmeldung bis zum 20. September über: https://forms.gle/75jJ1FWgrYJ8pA4F7
Eine spontane Teilnahme ist möglich.
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