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SUMMARY:KURT TUCHOLSKY: Gegen einen Ozean pfeift man nicht an
DESCRIPTION:Erleben Sie den journalistisch-literarischen Feldzug des „kleinen dicken Berliners\, der mit seiner Schreibmaschine eine Katastrophe aufhalten wollte“ (Erich Kästner)!\nKurt Tucholsky\, ein Gesellschaftskritiker und Frauenheld\, Satiriker und Idealist\, konnte mit Worten umgehen wie kein zweiter. Zudem hatte er ein unfehlbares Gespür für gesellschaftliche Entwicklungen. Mit fast hellseherischem Scharfsinn sah er Deutschland in die Katastrophe schlittern und warnte bereits Jahre vor Hitlers Machtübernahme vor den heraufziehenden Gefahren.\nMit seinen Texten und Musik seiner Epoche zeichnen wir das Bild eines Berliners\, der sich mit der gleichen Leidenschaft in politische Debatten wie die Vergnügungssucht der Weimarer Republik stürzte und dessen Schriften auch 100 Jahre nach ihrer Erscheinung nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben. \nMit: Stefanie Dietrich (Spiel\, Gesang)\, Carl Martin Spengler (Spiel\, Gesang)\, Jürgen Beyer (Klavier)\nRegie: Alina Gause\nMusikalische Leitung: Jürgen Beyer\nText: Ildiko Bognar\nBühnenbild: Kim Imwinkelried\nKostümbild: Tatjana Hajdukova
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SUMMARY:GEREIZTHEITEN - Gabriele Tergits Berliner Gerichtsreportagen von 1924 bsi 1933
DESCRIPTION:„Aber keine Zeitung meldet mehr so etwas\, keine Polizei gibt es als Nachricht weiter – es ist der Bürgerkrieg als Gewohnheit.“\nSchillernde Nachtgestalten\, der schnöde §218\, zwingender Gattenmord\, ernüchternde Emigrantenschicksale und Wohnungsnot – kurz: die allgemeine große Hilflosigkeit der Jahre 1924 bis 1933 wird am Berliner Gericht verhandelt. Greifbar ist aber auch der Siegeszug der „völkischen Idyllen“\, sprich die Infiltrierung der Justiz durch die Nationalsozialisten.\nMitten im Gerichtssaal sitzt die aus Berlin stammende jüdische Journalistin und Schriftstellerin Gabriele Tergit\, beobachtet und berichtet. Und die ganze Stadt verfolgt gespannt ihre luziden „Skizzen aus den Gerichtssälen“ im Berliner Tagblatt oder Die Weltbühne.\nFlankiert von Gitarrenmusik und filmischen Alltagsszenen der Weimarer Republik entführen uns die Tragödien um Reinheit\, Klatsch und Schutzlosigkeit in eine Zeit\, die so fern vielleicht gar nicht ist.\nEine konzertant-filmische Lesung. \n„Das war ein großartiger\, sehr sehr gelungener Tergit-Abend! Großartig gelesen\, mit allen Untertönen und Sinn-Falltüren und sehr schön und klug inszeniert. Ich war begeistert und werde überall davon erzählen.“ (Nicole Henneberg\, Herausgeberin von Gabriele Tergits Werken) \nMit: Melanie Schmidli (Lesung\, Gesang)\, Martino Dessi (Gitarre)\nTextfassung\, Regie: Melanie Schmidli\nMusikalische Leitung: Martino Dessi\nVisuals und Foto: Gerald Koll\nKostümbild: Tatjana Hajdukova\nBühnenbild Mitarbeit: Klara Rentsch
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SUMMARY:WIR SPIELEN ALLTAG - Mein Leben zwischen Trümmern und Träumen
DESCRIPTION:Das Theater im Palais Berlin zeigt als erste Bühne den Roman einer außergewöhnlichen Frau als Musiktheaterstück: In „WIR SPIELEN ALLTAG“ erzählt die israelische Schriftstellerin und Friedensaktivistin Lizzie Doron von ihrem Alltag zwischen Berlin und seiner Partnerstadt Tel Aviv seit dem 7. Oktober 2023. Sie erzählt von einem Alltag\, den es nicht gibt und der doch weitergeht\, von Begegnungen mit Hinterbliebenen\, von politischen Diskussionen beim Friseur\, schal werdenden Gedenkveranstaltungen und dem Schweigen am Telefon mit dem palästinensischen Freund.\nDurch kurze Episoden aus dem täglichen Leben wird eine Realität offenbart\, die eine unerwartete Herausforderung für den moralischen Kompass und das Mitgefühl darstellt und Begriffe wie Heimat\, Freundschaft und Familie neu definiert. Jeder Tag wird zum verzweifelten Versuch\, sich an etwas festzuhalten\, einen Traum zu bewahren\, menschlich zu bleiben.\nWarum das Thema gerade heute und gerade in unserer Gesellschaft so wichtig ist? „Weil die scheinbar entfernten Konflikte unseren Alltag erreichen und auch wir aktuell aufgefordert sind\, unsere Werte immer wieder zu überprüfen und zu vertreten.“ (Alina Gause\, Intendantin Theater im Palais Berlin) \n„Die eskalierende Lage im Nahen Osten bestärkt uns umso mehr darin\, denjenigen eine Stimme zu geben\, die hinter den Nachrichten stehen – all jenen\, die auf allen Seiten unter diesen schrecklichen Ereignissen leiden – und den Dialog und das gegenseitige Verständnis zu fördern.“ (Dori Engel\, Regisseur) \nSpiel\, Gesang: Alina Gause\, Ira Theofanidis\, Carl Martin Spengler\, Meik van Severen\nAkkordeon: Ira Shiran\nBühnenadaption\, Regie\, Bühnenbild: Dori Engel\nMusikalische Leitung: Ira Shiran\nRomanvorlage: Lizzie Doron\nKostümbild: Tatjana Hajdukova\nKostümbildassistenz: Maia Samaniego
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SUMMARY:DIE HEXEN VON BERNAU - Von Feindbildern\, Justizversagen und einem Verbrechen gegen die Menschheit
DESCRIPTION:Passend zum Jahresmotto „Die Kraft der Frauen“ widmet sich das Theater im Palais Berlin in seiner neuen szenisch-musikalischen Hausproduktion einem dunklen Kapitel der Geschichte: der Hexenverfolgung.\nIn Bernau bei Berlin setzt ab 1617 eine Verfolgungswelle ein\, in deren Verlauf viele Unschuldige\, in erster Linie Frauen\, als Hexen angeklagt werden. Eine dieser Frauen ist die 70-jährige Bernauerin Dorothea Meermann. Bereits in dritter Generation wird sie wegen Zauberei verhaftet und über zwei Jahre wiederholt gefoltert. Dennoch bietet sie dem Machtapparat der frühen Neuzeit die Stirn und bleibt bis zu ihrem Tod bei ihrer Aussage\, keine Zauberin zu sein.\nNach intensiven historischen Recherchen und anhand von wahren Schicksalen machen wir eine Epoche erlebbar\, die so einiges mit unserer modernen Zeit zu tun hat. Alina Gause und Carl Martin Spengler tauchen mal spielend mal erzählend in eine Geschichte ein\, in der Narrative mehr wiegen als Fakten und die Mächtigen immer recht haben; Matthias Behrsing am Klavier/Keyboard sorgt für die passende musikalische Kulisse. \nMit: Alina Gause (Spiel\, Gesang)\, Carl Martin Spengler (Spiel\, Gesang)\, Matthias Behrsing (Klavier/Keyboard)\nRegie: Alina Gause\nMusikalische Leitung: Matthias Behrsing\nText: Ildiko Bognar\nBühnenbild: Joshua Tewes-McCoy\nKostümbild: Kira Pauli\, Tatjana Hajdukova\nRegieassistenz: Milena Mielke
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