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SUMMARY:DAS BLAUE HALSTUCH - Autofiktionales Musiktheaterstück von Klaus Wirbitzky
DESCRIPTION:Im Zentrum des autofiktionalen Musiktheaterstückes des erfolgreichen Drehbuchautors und Regisseurs Klaus Wirbitzky – übrigens selbst ein Kriegskind – steht Hans-Jürgen Grunow\, der sich an seine Schulzeit in Ost-Berlin erinnert. Dabei vermischen sich nostalgische mit traumatisierenden Erinnerungen: an die Pioniergruppe\, die regimekritische Haltung seiner Eltern\, die Denunziationen\, aber auch die erste Liebe\, die all das überstrahlt sowie eine fragwürdige Freundschaft\, an der er dennoch hängt. An seiner Seite: Bärbel Brünnler\, der Hans-Jürgens Liebe gilt\, und Wolfgang Schieweck\, der zwischen Obrigkeitsgehorsam und Freiheitsdrang hin- und hergerissen ist.\nGemeinsam mit seinen Eltern gelingt Hans-Jürgen Grunow die Flucht in den Westen. Noch vor dem Mauerbau. Alles ändert sich. Fast alles.\nMit anschließendem Publikumsgespräch am 19.09. mit Klaus Wirbitzky\, Carolin Millner und den Darstellenden; Moderation: Alina Gause!
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SUMMARY:EIN STÜCK ILLUSION Stolpersteine
DESCRIPTION:Angenommen\, das jüdische Ehepaar Charlotte und Arthur Kroner\, von 1906 bis 1942 Eigentümer des Ladens „Zauberkönig“ in der Friedrichstraße\, hätte Nazi-Deutschland rechtzeitig verlassen. Angenommen\, Arthur Kroner und Tochter Hilde hätten sich in New York um ein Engagement als Magier beworben. Und angenommen\, sie begegnen dort einem Charlie Chaplin Imitator… So fängt die Uraufführung „EIN STÜCK ILLUSION Stolpersteine“ an. Es wird gezaubert\, es wird geprobt und gestolpert\, die drei ringen um einen Auftritt in der großen Show am Abend.\nDann wird man jäh ins Berlin der NS-Diktatur katapultiert. Die noch verbleibenden Juden fürchten um ihr Leben\, es herrscht eine Atmosphäre von Gewalt und Unterdrückung. Mittendrin: Maria von Maltzan\, auch die „Löwin von Berlin“ genannt. In halsbrecherischen Aktionen kämpft sie zusammen mit anderen Fluchthelfern darum\, Verfolgten das Leben zu retten.\nCharlotte und Arthur Kroner wurden nicht gerettet. Ihnen und ihrer Tochter Meta sind in der Friedrichstraße 55\, wo einst der „Zauberkönig“ stand\, drei Stolpersteine gewidmet. Ausgehend von ihrem Schicksal fragt Regisseurin Alice Asper in unserer Uraufführung nach dem unfassbaren Verlust – verursacht durch das Nazi-Regime. Carl Martin Spengler\, Alina Lieske\, und Jens-Uwe Bogadtke schlüpfen abwechselnd in die Rolle von Unterdrückten und Unterdrückern\, von Verfolgten und Rettern. Die Frage\, was einen Menschen zum Mitläufer und den anderen zum Helden macht\, schwebt im Raum. Kompositionen von Alina Lieske werden von den drei Darstellenden a cappella gesungen.\nEine Uraufführung über Angst\, Widerstand und „the trickiest hands in magic“.
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SUMMARY:DIE DIETRICH - Eine Schöpfungsgeschichte
DESCRIPTION:Nein\, keine Dietrich-Gala! Das Stück von Paul Kaiser zeichnet das Phänomen Dietrich nach und zeigt die Beziehung zwischen Ikone und Mensch.\nDer Spiegel\, essentieller Gegenstand im Leben von Marlene Dietrich\, ist präsent. Doch wen zeigt er\, wenn Darstellerin Alina Lieske hineinblickt? Die Diva\, die Hollywood- und Stilikone der 30er Jahre oder vielmehr eine starke Frau von heute\, eine Frau mit klaren Überzeugungen und der Bereitschaft\, diese zu verteidigen?\nDie Dietrich – Frau und Künstlerin – ist Triebkraft für unser Stück\, Ausgangspunkt und roter Faden. Sie ist anwesend auf der Bühne: in ihrem Wesenskern\, unabhängig von ihrer Zeit. Mehr mit ihrer Kraft als ihrer Lebensgeschichte. So nähern wir uns einer faszinierenden Persönlichkeit\, deren Haltung gerade im Hier und Jetzt wegweisend sein kann.
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SUMMARY:KURT TUCHOLSKY: Gegen einen Ozean pfeift man nicht an
DESCRIPTION:Erleben Sie den journalistisch-literarischen Feldzug des „kleinen dicken Berliners\, der mit seiner Schreibmaschine eine Katastrophe aufhalten wollte“ (Erich Kästner)!\nKurt Tucholsky\, ein Gesellschaftskritiker und Frauenheld\, Satiriker und Idealist\, konnte mit Worten umgehen wie kein zweiter. Zudem hatte er ein unfehlbares Gespür für gesellschaftliche Entwicklungen. Mit fast hellseherischem Scharfsinn sah er Deutschland in die Katastrophe schlittern und warnte bereits Jahre vor Hitlers Machtübernahme vor den heraufziehenden Gefahren.\nMit seinen Texten und Musik seiner Epoche zeichnen wir das Bild eines Berliners\, der sich mit der gleichen Leidenschaft in politische Debatten wie die Vergnügungssucht der Weimarer Republik stürzte und dessen Schriften auch 100 Jahre nach ihrer Erscheinung nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben.
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