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SUMMARY:Publikumserweiterung & Community Building durch Cross-Collaboration
DESCRIPTION:Dreiteilige Lecture-Reihe mit Best-Practice-Beispielen aus Berlin\, Deutschland und Europa \nWie können kulturelle Veranstaltungsformate neues Publikum erreichen und welche Strategien gibt es? Wie kann die vielfältige Berliner Kunstlandschaft öffentlichkeitswirksam gestärkt werden? \nAnhand konkreter Best-Practice-Beispiele wird aufgezeigt\, wie spartenübergreifende Zusammenarbeit zwischen Darstellender Kunst\, Bildender Kunst und Film- / Videokunst neue Zugänge schafft. Die Reihe präsentiert erprobte Strategien zu Publikumserweiterung und nachhaltigem Community Building – mit besonderem Blick auf internationale Ansätze aus Europa sowie lokalen Erfahrungen. \n\nTALK 1: on 10 September\, 4 p.m.\, in nGbK Pavillon\, Klassenzimmer der Zukunft:\nBetween Institutions and the Independent Scene: Expanding Audiences Through Interdisciplinary Experimentation  \nWith: Carlos Maria Romero aka Atabey | Haus der Kulturen der Welt  \nThrough his work at the Haus der Kulturen der Welt\, as well as his practice as an artist and curator focusing on performance\, movement\, community\, and educational projects\, Carlos Maria Romero (aka Atabey) has gained diverse experience navigating the tension between institutions\, the independent scene\, and historically marginalized communities. Atabey’s contribution explores the power of cross-disciplinary experimentation: How can new audiences be reached—beyond established expectations? \nLanguage: Spoken English. Questions and comments in spoken German are welcome. \nRegistration: Until 6 September 2026 via the online form. \nAdditional offer for participants based in Berlin: Free one-to-one consultations with the speakers (registration for these will take place after the event) \n\nTALK 2: am 10. September\, 18:00 Uhr\, im nGbK Pavillon\, Klassenzimmer der Zukunft:\nBürgerschaft und Community Building als Auftrag der Kunst  \nMit: Alexander Koch | Neue Auftraggeber  \n›Ja\, Kunst kann wirklich etwas verändern. Aber dazu muss sie sich hinauswagen in die Leben und Bedürfnisse anderer.‹ – Alexander Koch (Direktor der Gesellschaft der Neuen Auftraggeber – GNA gGmbH und Gründungsvorsitzender der Societé internationale des Nouveaux commanditaires – International New Patrons Society) arbeitet seit 1998 als Kurator\, Autor\, Dozent und Berater. \nSein Beitrag fragt nach der Kraft spartenübergreifender Auftragskunst in der städtischen Peripherie – und nach dem Vertrauen der Bürger*innen\, dass durch Kunst etwas wirklich Bedeutsames geschehen kann. \nSprache: Deutsche Lautsprache. Fragen und Kommentare in englischer Lautsprache sind willkommen. \nAnmeldung: Bis zum 06. September 2026 über das Online-Formular. \nZusätzliches Angebot für Teilnehmer*innen mit Sitz in Berlin: kostenlose Einzelberatungen mit den Referent*innen (Anmeldung hierfür erfolgt im Anschluss der Veranstaltung) \n\nIm Anschluss: Get together & Präsentation der Broschüre KUNST.COMMUNITY.ARBEIT\, Performing Arts Programm Berlin. \n\nTALK 3: am 11. September\, 16:00 Uhr\, ONLINE:\nInterdisziplinäres Arbeiten und gemeinschaftliche künstlerische Produktion bei der Sinopale – eine internationale Perspektive partizipativer Kunstproduktion  \nMit: Prof. T. Melih Görgün | Sinopale\, Sinop Biennale  \nProf. T. Melih Görgün ist Künstler\, Kurator und Gründer der Sinopale – der Internationalen Sinop Biennale\, die als eines der weltweit bedeutendsten Beispiele für partizipationsorientierte Biennale-Formate gilt. In seiner Lecture beleuchtet er\, wie gemeinschaftliche künstlerische Produktionsmodelle jenseits etablierter Strukturen funktionieren können. Ausgehend von seiner langjährigen Erfahrung in Istanbul\, Sinop und Berlin fragt er: Wie gelingt es\, durch partizipative und interdisziplinäre kuratorische Praktiken neue Öffentlichkeiten zu erschließen – und was können wir von internationalen Ansätzen lernen? \nSprache: Deutsche Lautsprache. Fragen und Kommentare in englischer Lautsprache sind willkommen \nAnmeldung: Bis zum 06. September 2026 über das Online-Formular. \n\nAusstellung ›Produktive Region. Teil 2‹\nbis 31. Oktober 2026\, Mi + Sa. 14-18h\nWährend der Berlin Art Week auch am Do. 9. und Fr. 10.9.\, 16 – 19:30h\nMit künstlerischen Beiträgen von Afrique-Europe-Interact & timecode e.V.\, Bamenda Film Association\, Antonio Pacor und Eva Hertzsch & Adam Page \nDie Ausstellung ›Produktive Region. Teil 2‹ stellt ein Denkmodell vor für eine solidarische lokale Ökonomie in der neu erdachten Region ›Kreuzberg–Hellersdorf–Ostbrandenburg‹: Öffentliche Institutionen tätigen ihre Ausgaben nur lokal. Ihre Aufträge generieren Einkommen für regionale Produzent*innen. Inspiriert von den Bewegungen ›Buen vivir‹ (dt. gutes Leben) und ›Community Wealth Building‹ (dt. Gemeinwohl-Ökonomie) fordert das Modell mehr lokale Souveränität und weniger Bestimmung durch den globalen freien Markt.
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